Artur Epp Travel Reports

Aktualisiert am 13.05.2022

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Reiseberichte und Reportagen, aus vergangenen Reisen von nostalgie-tours.com

   Gemarkung Rötenberg


Diana Abnoba Gedenkstein


An Kreuzung Römerstraße Brandsteige















Die Etymologie des Namens Abnoba ist ungeklärt. Ursprünglich wird der Schwarzwald schon bei Plinius[1] und Tacitus[2] so genannt, zur Zeit der Römerherrschaft in Gallien sind die ersten Weiheinschriften entstanden. Ein an der Brigachquelle bei St. Georgen im Schwarzwald gefundenes Relief wird mit der Diana Abnoba in Verbindung gebracht. Darauf sind ein Hirsch, ein Hase und ein Vogel zwischen Menschenköpfen zu sehen. Die Zuweisung ist allerdings ungesichert.[3]



Weimar (Thüringen). Museum für Ur- und Frühgeschichte in Thüringen: Kantholzidol der Diana Abnoba. Wegen dieses und ähnlicher Funde galt Abnoba als Beschützerin des Waldes, des Wildes und der Quellen, insbesondere als Schutzpatronin der Heilquellen in Badenweiler. Wild und Jäger unterstanden ihrem Schutz. Die Gleichsetzung mit Diana zeigt etwa eine in Badenweiler aufgefundene Weiheinschrift eines gewissen Fronto, der damit ein Gelübde einlöste. Wahrscheinlich stand auf dem Sockel, der diese Inschrift trägt, ursprünglich eine Statue dieser Gottheit. Tatsächlich wurden in Badenweiler auch Leiden kuriert, die zu ungewollter Kinderlosigkeit führten, und in den Thermen dieses Ortes war ungewöhnlicherweise die Frauenabteilung nicht kleiner als die für Männer. Abnoba dürfte für die Besucher von Badenweiler also vor allem als Fruchtbarkeitsgottheit gegolten haben.


In Pforzheim, der Pforte zum Schwarzwald, im Bereich der Altstadtkirche St. Martin, wurde ein Altarstein der Göttin geborgen. In unmittelbarer Nähe wurde auch eine Holzstatuette der Göttin Sirona in einem Brunnen entdeckt. Die Kirche ruht auf römischen Fundamenten an der Furt über die Enz.[4] Der Abnobafund lässt einen kelto-romanischen Ursprung der Siedlung PORTUS annehmen.














© Wassertretbecken Rötenberg ist eine touristische Attraktion, Sommer 2021





















© Gasthof s’Cafe in Rötenberg bietet Einkehr bei Himbeertorte und günstiger Übernachtung.


Erbaut 1907-1911 und ist ehemals Schulgebäude von Bach-Altenberg, nun Rötenberg ++
















© Abnoba Gesamtbild der römischen Denkmalanlage Brandsteige




























© Römischer Abnoba-Stein Brandsteige Rötenberg



Unweit der Abnobastein-Anlage sind auf Gemarkung Rötenberg alte Eichenbäume, die mehrere hundert Jahre alt sind. Ein Anblick soll hier gezeigt werden.














© Alte Eichenbäume Rötenberg nahe Römerstrasse



Die Römerstrasse führt bei 18 % Gefälle hinunter nach Schenkenzell, wo die Römer eine Niederlassung erbaut hatten, um die Römerstrasse entlang der Kinzig nach Argentorate (Strasbourg) zu führen.















© Bahnhof Schenkenzell © Schenkenzell ist SWEG-Bahnhaltepunkt aus Freudenstadt














© Hotel Cafe „Waldblick“ Ruhepunkt vor Rückfahrt nach Rötenberg



Die Schwarzwald-Gemeinde Rötenberg (Aichhalden-Rötenberg) braucht sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Es gibt nicht mal einen Ortsprospekt Rötenberg, dabei sind zwei wichtige Attraktionen erwähnenswert: Das Wassertretbecken (Anwendung bringt gute Kontraktion der Adern in den Füßen und Beinen) und das AbnobaDenkmal-Ensemble. Nun liegt mit diesem Flyer ein illustrierter Prospekt vor, der Rötenberg mehr Touristen bringen wird. © copyright Gunter Kühn +Artur Epp, 78736 Epfendorf / Neckar + Email: reisen-@nostalgie-tours.com Schutzgebühr Euro 1,–


Anfragen bitte an:


Abnoba-Club, Gartenstr. 6, 78736 Epfendorf / Kreis Rottweil ++


Epfendorf a. Neckar war der oberste Neckar-Hafenplatz der Römer. Ab hier wurde benötigtes Brennholz nach Rottweil geschafft. ++ Daher ist   78736 Epfendorf als zentrale Anlaufstelle geeignet. + © copyright A. Epp



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